Optische Zeitbereichsreflektometrie (OTDR)

Die optische Zeitbereichsreflektometrie ist ein Verfahren zur Bestimmung von Lauflängen und Reflexionseigenschaften von Lichtwellenleitern (Glasfasern). Dazu werden Laserpulse in ein Glasfaserende eingekoppelt und am selben Ende die zurücklaufende Rayleigh-Streuung der Laserpulse detektiert und als Funktion der Zeit aufgezeichnet. Da die Lichtgeschwindigkeit bekannt ist, ergibt sich der Ort der Rückstreuung eines Pulses aus dessen Laufzeit. Besonderheiten in der Faser wie Spleiße, starke Krümmungen oder Faserstecker verursachen zusätzliche Dämpfungen und können durch ein verändertes Rückstreuverhalten detektiert und lokalisiert werden.